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„1:0 für ein Willkommen“ – DFB unterstützt Flüchtlingsarbeit von Fußballvereinen

Kreisvorsitzender Bernd Kettmann übergibt Spendenschecks an SV Kettenkamp und SV Nortrup

Mit drei Schecks über je 500 Euro und drei Fußbällen schaute unser Kreisvorsitzender Bernd Kettmann beim Sportverein Kettenkamp vorbei. Grund war die erfolgreiche Bewerbung vom SVK, dem SV Nortrup und Schwarz-Weiß Quakenbrück um eine Zuwendung der DFB-Stiftung Egidius Braun.

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Bildunterschrift: Gundolf Wehberg (erster Vorsitzender SV Nortrup), Bernd Kettmann (Vorsitzender NFV Kreis Osnabrück-Land), Muhammed Kenjo (Spieler A-Jugend SG SV Fortuna Eggermühlen-SV Kettenkamp-SV Nortrup) und Frank Kottmann (erster Vorsitzender SV Kettenkamp) freuen sich über die Würdigung des Engagements der Vereine für die Flüchtlingsarbeit durch die Egidius-Braun-Stiftung des DFB

„1:0 für ein Willkommen“ heißt das Unterstützungsprogramm für Flüchtlinge und Migranten, aufgelegt von der DFB-Stiftung Egidius Braun. Die nach dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Fußballbundes (DFB) benannte Stiftung prämiert dabei Fußballvereine, die für Flüchtlinge aktiv sind. Sowohl in Kettenkamp als auch in Nortrup spielen Flüchtlinge Fußball, der 18-jährige Kettenkamper Muhammed Kenjo ist beispielsweise in der A-Jugend des Vereins aktiv. Die Unterstützung von 500 Euro kann von den Vereinen für den Kauf von Sportkleidung verwandt werden, von Sportschuhen oder auch Fußbällen. Gundolf Wehberg, erster Vorsitzender des SVN, und der erste Vorsitzend des SVK Frank Kottmann freuten sich über die Würdigung ihres Engagements auf diesem Gebiet durch die Egidius-Braun-Stiftung. Kettmann erläuterte, dass bereits sechs Vereine aus dem Fußballkreis die Unterstützung beantragt hätten. Schwarz-Weiß Quakenbrück konnte an dem Übergabetermin leider nicht teilnehmen, erhält den Spendenscheck aber selbstverständlich auch. In diesen Tagen erhält außerdem der TuS Bad Essen die finanzielle Förderung. „Ich freue mich auch im Namen meiner Vorstandskolleginnen und –kollegen sehr über den großartigen ehrenamtlichen Einsatz unserer Fußballvereine auch im Bereich der Flüchtlingsarbeit“ so Kettmann. „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, über Fußball Integration zu erfahren; Beispiele gibt es von der Kreisliga bis hin zur Bundesliga.